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3. Deutschen Betriebssportmeisterschaften 2003
Bericht
Bericht von den 3. Deutschen Badminton Betriebssportmeisterschaften für Mannschaften am 22. und 23. November 2003 in Berlin
Badmintonteam von Lufthansa Hamburg ist Deutscher Betriebssport-Meister

Bei den 3. Deutschen Betriebssport-Meisterschaften im Badminton am 22./23.
November 2003 in Berlin errang das Badmintonteam der Lufthansa Hamburg erstmalig den Titel.
Ohne die Stammspieler Kerstin Laskowski, Lutz Theilen und Andree Weidmann trat das Team
Lufthansa mit Tina Beneke, Petra Thöming, Eike Graalmann, Gunnar Köster, Bernd Oppermann und
Maik Wischmann etwas geschwächt in Berlin an. Doch bereits in den Vorrundenspielen präsentierte
sich mit drei 5:0 Siegen gegen LVerm. Amt NRW, Kieler Sprotten und OTIS Berlin ein starkes, sehr
ausgeglichenes Team. Als Tabellenführer der Gruppe B wurde im Halbfinale auch das Team der West
LB Münster deutlich mit 4:1 besiegt. Alles wartete also auf das entscheidende Finale gegen den
Deutschen Betriebssport-Meister der Jahre 2001 und 2002, das Team von BC Matchpoint Berlin, das
noch überzeugender die Vorrundenspiele sowie das Halbfinale für sich entscheiden konnte.
Um sich einen psychologischen Vorteil zu verschaffen, traf sich die Mannschaft
noch vor Beginn des
Finales auf dem Feld und schwor sich in einem Kreis ein, um das mögliche Ziel zu erreichen.
Redelsführer Gunnar schrie seine Teamkollegen an: "Wollt ihr gewinnen?" Ja! ,erwiderte das Team.
"Wollt ihr Deutscher Meister werden?" Ja!, kam es wieder zurück. Dann kam der Schlachtruf vom
gesammten Team: "Let`s fly". Und los ging der Take-off auf den Deutschen Titel.
Zuerst wurden parallel das Damendoppel und das Herrendoppel begonnen.
Petra Thöming und Tina
Beneke waren von Anfang an hochkonzentriert, spielten überwiegend fehlerfrei und machten durch ihr
druckvolles Spiel Punkt für Punkt. Nicht nur aufgrund ihrer größeren Routine gewannen sie schließlich
das Damendoppel verdient mit 15:7 und 15:9.
Parallel lieferte sich das Herrendoppel mit Gunnar Köster und
Maik Wischmann ein hart umkämpftes
Spiel. Durch ihr aggressiveres Spiel und begünstigt durch eine aufgrund der Lichtverhältnisse bessere
Spielseite gewannen sie den ersten Satz mit 15:8.
Im zweiten Satz riss dann der Faden etwas, so dass das Team von BC Matchpoint Berlin immer
besser in das Spiel fand und schnell mit 11:5 führte. Alle Zuschauer in der Halle rechneten schon mit
einem entscheidenden dritten Satz, als Gunnar Köster und Maik Wischmann nach dem Motto - alles
oder nichts - wieder aufdrehten und BC Matchpoint Berlin für alle unerwartet noch mit 15:12
niederkämpften.
Nach dem 2:0 Start nach Maß und noch drei ausstehenden Spielen waren alle
Lufthansa Fans
zuversichtlich, was den Ausgang des Finales anging. Aber es sollte nochmal dramatisch werden.
Nachdem Tina Beneke in ihrem Dameneinzel gegen die starke Japanerin von
BC Matchpoint Berlin
nicht den Hauch einer Siegchance hatte und mit 11:3 und 11:2 verlor, hofften alle auf einen
vorentscheidenden Sieg von Eike Graalmann im Herreneinzel. In einem ausgeglichenen ersten Satz
hatte Eike Graalmann leichte Vorteile und führte schon mit 10:8, musste sich dann aber doch noch mit
15:12 geschlagen geben. Auf der schlechteren Spielseite fand Eike Graalmann dann nicht mehr in
sein Spiel zurück und verlor auch den zweiten Satz mit 15:6.
Die Deutsche Betriebssport-Meisterschaft 2003 musste also im
abschließenden gemischten Doppel
entschieden werden. Und es entwickelte sich ein sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer an
Dramatik nicht mehr zu überbietendes Nervenspiel.
Petra Thöming und Bernd Oppermann entschieden sich bei der Seitenwahl
für die Seite mit den
schlechteren Lichtverhältnissen. Aber es lag wohl mehr an den blank liegenden Nerven, dass der
erste Satz bereits nach wenigen Minuten deutlich mit 15:4 zu Gunsten von BC Matchpoint Berlin
verloren ging. Im zweiten Satz gewannen Petra Thöming und Bernd Oppermann immer mehr an
Sicherheit, ließen sich auch durch die teilweise große Hektik im Spiel nicht aus der Ruhe bringen und
gewannen den zweiten Satz ungefährdet mit 15:9. Der dritte Satz mußte also die Entscheidung
bringen. Obwohl der nun eingesetzte Oberschiedsrichter etwas Hektik aus dem Spiel herausnehmen
konnte, lag Lufthansa zum Seitenwechsel schon deutlich mit 8:3 hinten. Unterstützt durch das
Mannschaftsteam und mit Hilfe einer anwachsenden Symphatiewelle seitens des Publikums gelang es
Petra Thöming und Bernd Oppermann sich Punkt für Punkt heranzukämpfen. Der Rückstand wurde
aufgeholt, der Ausgleich erzielt und schließlich unter großem Jubel der Sieg mit 15:12 Punkten
erreicht.
Autor: Bernd Oppermann
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